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Feiertage

 

Ewig dampft der Tscholent

 

 

Rosch HaSchana

Rosch HaSchana ist das jüdische Neujahr. Genau übersetzt heißt es „Haupt des Jahres“. (Rosch = Kopf, Anfang) Anfang des siebenten Monats Tischri wird der zweitägige Hohe Feiertag Rosch HaSchana gefeiert – auch Tag des Gericht Gottes Jom HaDin genannt.

Die Mischna legt dieses Fest als Jahresbeginn und für die Berechnung von Kalenderjahren fest.

An Rosch HaSchana beginnen die zehn „ehrfurchtsvollen Tage“, die mit dem Versöhnungsfest Jom Kippur enden. An diesem Tage wünscht man sich in Israel einander „Schana tova“. Das Fest wird an zwei Tagen gefeiert.

Rosch HaSchana findet 162 Tage nach dem ersten Tag des Pessachfestes statt. Unter dem derzeit gültigen gregorianischen Kalender kann Rosch HaSchana nicht vor dem 5. September und nicht später als am 5. Oktober stattfinden. Der jüdische Kalender ist so aufgebaut, dass Rosch HaSchana niemals auf einen Mittwoch, Freitag oder Sonntag fällt.

Rosch Haschana und Jom Kippur sind durch das Blasen des Schofars gekennzeichnet. Am Nachmittag des ersten Tages gibt es den so genannten Taschlich-Brauch, um nach einem Gebet zur Vergebung von Sünden diese symbolisch durch Werfen von Steinen oder Brotkrumen ins Wasser abzustreifen.

Aus dem jiddischen Gruß „Gut Rosch“ könnte der deutsche Neujahrswunsch „Guter Rutsch“ entstanden sein.

 

 

Quelle: Jüdische Riten und Symbole

 

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zuletzt geändert am 27.05.2008