|
Jom
Jeruschalajim – Jerusalem-Tag
Der
Ostteil Jerusalems gehörte während der ersten 19
Jahre nach dem Abzug der Briten von 1948 bis 1967 zu Jordanien. Am 28.
Ijar 1967, nach dem israelischen Sieg über die arabischen
Armeen im Sechstagekrieg, wurden die beiden getrennten Teile von
Jerusalem wieder vereinigt. Zum ersten Mal seit dem Jahr 70 nach
Christus (Zerstörung der Stadt durch die Römer)
standen der Tempelberg und die Westmauer (die Klagemauer) wieder unter
jüdischer Kontrolle. Seither wird dieser Tag besonders in
Jerusalem als Festtag begangen.
Der
Jom Jeruschalajim beginnt mit der Danksagung an der Westmauer. Auf dem
Tempelberg wird die israelische Flagge gehisst. Zum Andenken an die in
dem Kampf um die Stadt gefallenen israelischen Soldaten werden Fackeln
angezündet.
Für
die arabische Bevölkerung Jerusalems stellt dieser Tag
größtenteils eine Provokation dar. Es gab schon
Ausschreitungen zwischen Arabern und Juden.
Quelle:
Wikipedia
zurück
zuletzt
geändert am 14.10.2007
|