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Jom Ha’atzma’ut  -  Unabhängigkeitstag

Schon vor Beginn des Zweiten Weltkrieges sind zahlreiche Juden aus Deutschland und Mitteleuropa nach Palästina eingewandert. Den jüdischen Vorschlag, Palästina zwischen den Juden und den Arabern zu teilen, haben die Araber abgelehnt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versucht die Mandatsmacht Großbritannien, die Einwanderung der Juden aus Europa, der Überlebenden des Holocaust, zu verhindern. Israelis organisieren daraufhin die illegale Immigration und den Widerstand gegen die Briten.

1947 beschließt die UNO-Vollversammlung die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Jerusalem soll einer internationalen Verwaltung unterstehen. Am Tag vor der Ausrufung des Staates Israel haben die Briten, verabschiedet von Ben Gurion, das Land verlassen.

Einen Tag später, am 14. Mai 1948, proklamiert David Ben Gurion, Mitbegründer der Arbeitspartei, vor dem provisorischen Rat den Staat Israel. Der Traum vieler Juden von einem eigenen Staat im Gelobten Land hat sich erfüllt. Ben Gurion wird erster Ministerpräsident. Die USA und die Sowjetunion haben Israel sofort anerkannt.

Die Gründungsfeierlichkeiten enden abrupt, als die Armeen sechs arabischer Nachbarstaaten einmarschieren. Aus dem nachfolgenden Unabhängigkeitskrieg geht Israel als Sieger hervor.

Doch die arabischen Staaten führen immer wieder Krieg mit dem ungebetenen Nachbarn.

In Israel wird der Unabhängigkeitstag kräftig gefeiert. Die Straßen sind mit Flaggen geschmückt. Viele Menschen treffen sich zu gemeinsamen Feierlichkeiten.

Quelle: Wikipedia

 

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zuletzt geändert am 14.10.2007