Arbeitsgemeinschaft Braunschweig

Home

 

 

    

 

 

JOM HAATZMAUT 2006

Jom HaAzma’ut 2006

 

Am 03. Mai 2006 feierten die Mitglieder der DIG_AG Braunschweig gemeinsam mit denen der Jüdischen Gemeinde Braunschweig und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit den 58. Unabhängigkeitstag des Staates Israel. Musikalisch wurde die gemeinsame Feier vom Musikduo Mizwa aus Hannover begleitet.

In seiner Begrüßungsansprache unterstrich der Vorsitzende der DIG-AG Braunschweig das ständige Bemühen, den Friedensprozess in Israel zu unterstützen. Er kündete an, dass die AG in diesem Herbst wieder eine Reise nach Israel anbieten wird.

Frau Wagner-Redding, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, bedauerte in ihrer kurzen Ansprache, dass der ersehnte Frieden oder wenigstens das friedliche Nebeneinander mit den Palästinensern noch nicht erreicht sei.

„Bei aller Freude sollten wir aber kurz innehalten und an unseren Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland denken, der nach schwerer Krankheit am Sonntag, den 30. April verstarb. In seiner sechsjährigen Amtszeit hat er viel für die jüdische Gemeinschaft bewirkt. Er wird sicherlich der letzte Präsident des Zentralrats sein, der aus der Generation der Überlebenden der Shoah stammt.“

Frei nach Theodor Herzl ließ Frau Wagner-Redding auf das friedliche Nebeneinander der beiden Staaten anstoßen. Sie schloss mit den Worten: “Wenn alle friedliebenden Menschen auf der Welt es wollen, muss auch dies gelingen.“

Den feierlichen Rahmen schlossen die etwa 70 anwesenden Personen und sangen die Hatikva, die israelische Nationalhymne.

Bei einem israelischen Imbiss konnten die Teilnehmer viele Gespräche führen und neue Bekanntschaften schließen. Ein kleines Quiz rundete die Veranstaltung ab.

Hätten Sie es gewusst?

 

Quiz am Jom HaAtzmaut, Israels Unabhängigkeitstag, 3. Mai 2006

Sie können die Fragen auch ausdrucken und die Lösungen ankreuzen.

 

1. Was aß Isaaks Sohn Esau so gern, dass er dafür sein Erstgeburtsrecht an

seinen Bruder Jakob „verkaufte"?

 

a. Weißkohl mit Lammfleisch

b. Linseneintopf

c. Fischfilet in Dillsoße

 

2. Wie hieß die Urgroßmutter von König David?

 

a. Mirjam

b. Rebekka

c. Rut

 

3. Auf welchem Berg ist die Stadt Jerusalem erbaut?

 

a. Zion

b. Karmel

c. Ölberg

 

4. Wer hat Jerusalem zur Königsstadt Israels gemacht?

 

a. Saul

b. David

c. Salomo

 

5. Wann beginnt die jüdische Woche?

 

a. am Samstag

b. am Sonntag

c. am Montag

 

6. Wann beginnt der jüdische Tag?

 

a. bei Sonnenuntergang

b. um Mitternacht

c. bei Sonnenaufgang

 

7. Welches gehört nicht zu den jüdischen Pilger- oder Wallfahrtsfesten?

 

a. Pessach

b. Purim

c. Laubhüttenfest

 

8. Was ist der Talmud?

 

a. Salbe für den Hohenpriester

b. Sammlung der mündlichen jüdischen Tradition

c. Jüdische ßeheimlehre

 

9. Was ist eine Mesusa?

 

a. Jüdische Kopfbedeckung

b. Jüdischer Gebetsriemen

c. Jüdische Türpfostenkapsel

 

10. Wann beginnt das jüdische Jahr?

 

a. im Januar/Februar

b. im April/Mai

c. im September /Oktober

 

11. Das Tote Meer liegt

 

a. 100 Meter über dem Meeresspiegel

b. 200 Meter unter dem Meeresspiegel

c. 400 Meter unter dem Meeresspiegel

12. Der Chanukka-Leuchter hat acht Kerzen, von denen an jedem Tag des Festes eine entzündet wird. Dazu dient eine neunte Kerze am Leuchter. Sie heißt:

 

a. Vater

b. Sohn

c. Diener

 

13. Wer war der erste Jude?

 

a. Adam

b. Abraham

c. David

 

14. Der alte jüdische Friedhof in Braunschweig befindet sich an der:

 

a. Berliner Straße

b. Hildesheimer Straße c. Hamburger Straße

 

15. Die Friedhofskapelle auf dem neuen jüdischen Friedhof wurde erbaut

 

a. 1885

b. 1914

c. 1929

 

16. Der erste Rabbiner der Braunschweiger Gemeinde nach der Schoa hieß

a. Gabor Lengyel

b. Henry Brandt

c. Bea Wyler

 

17. In der Braunschweiger Gemeinde wurde vor wenigen Tagen der Grundstein gelegt für

a. eine koschere Küche

b. eine neue Synagoge

c. neue Verwaltungsräume

 

Viel Vergnügen beim Raten. Die Fragen wurden zusammengestellt von Siegfried Graumann und Henning Kühner.

 

 

Die richtigen Lösungen:

1 b, 2 c, 3 a, 4 b, 5 b, 6 a, 7 b, 8 b, 9 c, 10 c, 11 c, 12 c, 13 b, 14 c, 15 b, 16 c, 17 b.

Leider waren die neuen Mitglieder der Jüdischen Gemeinde im Nachteil. Darauf werden die Veranstalter im kommenden Jahr Rücksicht nehmen.

zurück

zuletzt geändert am 14.10.2007