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Hauptkonfliktpunkte:
Jerusalem,
Westbank, Wasser
Die
Palästinenser fordern von Israel :
- ein Ende der
Besetzung des Westjordanlandes und den Abzug der
rund 245 000 Israelis, die dort in illegalen Siedlungen auf
palästinensischem Land leben;
- die
Rückgabe Ost-Jerusalems, das Israel 1967
besetzt und 1980 annektiert hat, hier leben heute 193 000 Juden; und
- die Heimkehr der
palästinensischen Flüchtlinge,
die 1948 bei Gründung des Staates Israel von ihrem Land
vertrieben wurden. Ihr Recht auf Rückkehr haben die Vereinten
Nationen bestätigt. Allerdings sind aus der einen Million
Vertriebenen mittlerweile mehr als vier Millionen geworden.
Ihre
Rückkehr ist aus praktischen und aus politischen
Gründen fraglich: Kern der zionistischen Doktrin ist es, dass
Juden einen Staat haben, in dem sie nie wieder Minderheit sind. Bei
Rückkehr der Flüchtlinge wäre das aber in
absehbarer Zeit möglich.
Syriens
Bedingung für den Frieden ist die Rückgabe der Golanhöhen,
die die israelische Armee 1967 erobert hat. Israel hat den
Höhenzug 1981 annektiert und 17 000 seiner Bürger
dort angesiedelt. Der Konflikt um das 1150 Quadratkilometer
große Gebiet ist auch ein Kampf ums Wasser.
Im Golan
entspringen Quellflüsse des Jordan, Israel bezieht ein Drittel
seines Wassers von dort.
Der Libanon
fordert von Israel den Abzug
von den Shebaa-Farmen, einem zehn Quadratkilometer
großen Streifen Land im Dreiländereck
Libanon-Syrien-lsrael, weil das Territorium zum Libanon
gehöre, was die Israelis bestreiten. Stattdessen pochen sie
darauf, sie hätten 2000 den ganzen Libanon geräumt,
die Shebaa-Farmen seien, wie die nach wie vor besetzten
Golanhöhen, syrisches Gebiet.
Weiterer
Konfliktpunkt: Im Südlibanon liegen immer noch Tausende
israelische Landminen aus der Zeit der Besetzung 1982 - 2000. Israel
weigert sich, Lagepläne der Minenfelder herauszugeben, obwohl
die Zahl der zivilen Opfer stetig wächst.
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zuletzt
geändert am 13.10.2007
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